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Der innere reset Knopf ( 3 Tage NL )

16-18.10.15 _ by B.F.

Der innere Reset-Knopf (oder Raubfisch extrem)

Am Donnerstag, dem 15.10 war es so weit ,

innerlich ausgebrannt zeigte mein Körper und mein Geist mir: Es reicht!

Ich habe in der Vergangenheit gelernt;

auf diese Anzeichen zu hören und so beschloss Ich für mich,

dass ich Freitag Arbeit, Arbeit sein lassen sollte und die Flucht antrete.

Meine mir Angetraute gab mir grünes Licht, so auch mein Arbeitgeber, also ein schneller Anruf in die

NL in eine Pension, ob noch Platz da wäre und schon stand der Plan.

Zandern und den Kopf frei fischen.

Ich fuhr Freitags Richtung NL bei bescheidenen Wetterverhältnissen und steuerte meinen ersten Spot

an der Ijssel an.

Dort angekommen schnappte ich mir meine Actioncam , meine neue Testrute, die Sportex Black

Arrow, und meinen Rucksack mit Ködern.

Auf dem Weg zum ersten Spot freute ich mich innerlich schon auf die Ruhe, die Natur und das

Fischen.

Ich erzählte einiges in die Cam und machte meinen ersten Wurf mit einem Hot Aido in 90 von

MBFishing.

Das Wetter war Trübe und drückend und das Wasser recht kribbelig, was mich zu dieser Farbe führte.

Ich warf den Köder ins Wasser und signierte gerade für mich über den Sinn des Lebens, als ein

richtiger TOCK mich schnell wieder ins Reale wechseln ließ. Anschlag und Drill...

Kein Riese, aber der erste Wurf und gleich Zander... I am Happy :)

Ich muss gestehen, dass hingegen meinen ersten Verdachtsfällen was die Sportex Rute angeht, diese

eine mega Rückmeldung gibt und im Drill sehr sauber abfedert.

Mehr dazu im gesonderten Bericht.

Der Kleine meinte allerdings, dass der Köder seiner sei und er wenigstens ein Andenken behalten

wolle und so knipste er mir gerade mal den schönen Schwanzteller ab.

Nun gut, neuen Köder drauf und weiter geht es.

2 Wurf , innerliche Aufgeregtheit, dass man doch tatsächlich den ersten Wurf mit Fisch anf....RUMS

Ohh Anschlag Drill und Zander Nr.2 stellte sich ein.... UNGALUBLICH!

8 Minuten am Wasser und 2 Zander.

Ich begab mich nun in sitzende Haltung , nach weiteren 5 Würfen ohne Fisch wechselte ich mal die

Farbe und den Köder, aber ohne Erfolg.

Also was soll es? wieder den Aido drauf und siehe da , 2 Würfe später ein TOCK.

Wieder ein halb, aber kampfstarker Fisch.

Ich machte noch ein paar Würfe und wechselte die Buhne.

Der nächste Spot erwies sich als ebenfalls guter Gastgeber .

Nach einigen Würfen bekam ich dann in der Mitte der Buhne ...ja wie sage ich es, es waren keine

Tocks sondern irgendwie, als wenn ich über Muscheln hoppeln würde, Anschlag und....NIX,

Absinkphase , wieder Hoppeln , Anschlag und.....NIX....VERDAMMT , was iss d.....RUMS und ab die

Wilde Luzi .

Ich hielt gezielt dagegen und dann begann die Hektik, Kescher...Mist , naja eine Hand am Drillen eine

zum Kescher aufklappen und Verlängern ( zum Glück geht das bei dem eingesetzten Spro Kescher

mühelos).

Also Keschern , was sich recht schwierig gestaltete, da der Fisch nicht so wirklich wollte.

Nach einigem hin und her war dann noch der Fisch ab, aber lag direkt vor dem Kescher.

Ich hüpfte runter ins Wasser und beförderte den Zander in den Kescher.

Wie ich dann sehen konnte, hatte sich der Snap in den Maschen verfangen und nun steckten Snap und

Fisch fest.

Also alles hoch, Zange raus und den Haken befreien.

Ich habe darauf verzichtet diesen grob angehaltenen 65 - 70cm Fisch noch sauber zu vermessen, da

die OP schon recht Zeit brauchte.

Also hopp hopp wieder ins Nasse entlassen und siehe da, 1 bis 2 Sekunden, dann kamen die

Schwanzschläge und der Fisch verabschiedete sich Gemächlich in die Tiefe.

Mir schlotterten die Knie und ich benötige ein wenig um wieder einsatzbereit zu sein.

Um ca. 12:30 beschloss ich dann, dass mit ca. 20 Zandern bis dahin der Tag schon seine Sonnenseite

gezeigt hat.

Der Top Köder war bis Dato uneingeschränkt der Hot Aido von MB.

Ich begab mich dann zu meiner Unterkunft für die nächsten Tage und gönnte mir nach einem

freundlichen Empfang eine Dusche und Trockene Kleidung.

Nun begab ich mich gegen 14:30 zu einem weiteren Spot, hier angekommen traf ich John Chows, zu

dem ich seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis halte.

Nach kurzem Plausch begann ich dann mit dem Fischen, doch wollten die Zander hier nicht meine

Hot Aidos oder Weiß, sondern bevorzugten klar einen 4" Keitech in Bubblegum ( diese Farbe gibt es

anscheinend nur von Keitech ), was an diesem Spot keine Seltenheit ist.

Hier bestückte ich meine Rute dann mit einer anderen Rolle bestückt mit MBSchnur BR8D in 0,14mm.

Hier wird es in einem gesonderten Testbericht von uns noch mehr Einzelheiten geben.

Ich suchte die Fische und fand sie zu meiner Überraschung viel weiter im Strom, als ich vermutete.

Hier durften nochmals ein Paar Gesellen guten Tag sagen und so wurden es bis ca. 18 Uhr alles in

Allem ca.25 Zander an diesem Tag.

Abends viel mir dann auf, dass ich vor lauter Fischen eines vergessen hatte....essen ;)

Also husch Abendbrot und ab in die Falle.

Hier machte Ich für mich noch ein paar Gedanken zum Thema Farben und Zander und bin zu dem

Entschluss gekommen, dass die Farbe ein Weg zum Erfolg ist.

Für den nächsten Tag kündigte sich dann noch Bastian Swillims an, ein Gasttester aus dem Team.

Day 2

Nach erfolgreichem leckeren Frühstück begab ich mich wieder zu meinem Hotspot des Vortages, um

mich mit Bastian Swillims dort zu treffen, und den Stachelträgern nach zu stellen.

Am Spot angekommen wurde erst einmal ein wenig gefachsimpelt und die "Ruten" klar gemacht.

Am Wasser dauerte es eine Weile bis die Zander und wir in Fahrt kamen.

Wieder war es der Hot Aido, der den ersten Fisch des Tages brachte , diesen konnte Bastian sicher

landen.

Dann wurde es recht kurios , jedes Mal wenn Bastian abgerissen hat stellte sich bei Mir Zander ein.

Mal einer , mal so gar 2. Bastian ließ sich aber zum Glück nicht aus der Ruhe bringen und fing an, die

Prellseite ab zu fischen, und das mit Erfolg.

Wir erkämpften uns bis Mittag ca. 13 Fische und entschlossen uns zu einem Spotwechsel, der

Großbarsch verheißen sollte.

Dort am Spot angekommen zeigte sich das Wasser jedoch nicht sonderlich erfreut über unser

erscheinen und die sonst leichte Strömung versiegte zum Stillstand.

Da ich auf so etwas schon gefasst war wurde von mir ausschließlich mit meiner Hyperlite gejiggt,

statt zu faulenzen.

Wie sich herausstellte war wenigstens dieses der Weg zum Erfolg und 3 mittelprächtige Barsche

durften zum Anbeißen überredet werden. Hier bekam ich auch einen mega Biss, der genau eine

Millisekunde dauerte , dann war alles schön sauber durchgetrennt.

Am Abend verabschiedeten wir uns dann nach einem ausgiebigen Mal.

Tag 3

Etwas unmotiviert durch einen Nebelanfang begab ich mich zu meinem zweiten Spot vom Freitag.

Hier versuchte ich noch den ein oder anderen Fisch zu landen, nach einem durchgekurbelten Versuch

bekam ich vor meinen Füßen einen Hänger. Nach einigen Schlägen mit der Rute schlug der

vermeidliche Hänger dann zurück und machte mächtig Druck.

Ungläubig und mit Schlotternden Knien landete ich dann einen Barsch von 47cm.

Noch traumatisiert, aber mehr wie glücklich,  genoss ich die nächsten Momente.

Wie schon am Freitag fuhr John Chows dann an mir vorbei mit einem Gast und wir fachsimpelten

einige Momente.

Danach fuhr ich Richtung Heimat , irgendwann ist der Akku leer und ein Dickbarsch am Morgen

vertreibt Kummer und Sorgen :)

TL an Alle

Boedchen